Die nominelle Kapazität wird selten vollständig nutzbar, weil Umwandlungsverluste auftreten. Ein USB‑Messgerät mit Logging zeigt, wie viel Energie tatsächlich in dein Smartphone fließt. Teste bei typischen Strömen, nicht nur bei Idealwerten. Notiere Temperatur, Kabel, Protokoll und vergleiche über mehrere Zyklen. So erkennst du gute von geschönten Angaben, planst Reserven realistischer und vermeidest böse Überraschungen, wenn du Kamera, Navi und Streaming gleichzeitig betreibst.
Milliamperestunden auf der Packung beziehen sich oft auf Zellspannung, nicht auf die fünf Volt am USB‑Ausgang. Rechne in Wattstunden um und berücksichtige Wirkungsgrade. Herstellerangaben können fair sein – oder optimistisch. Ein transparenter Vergleich nutzt identische Testbedingungen und dokumentiert Ergebnisse. So erkennst du Modelle, die in der Praxis liefern, und trennst Marketing von Substanz. Deine Kaufentscheidung wird ruhiger, fundierter und nachhaltiger für Geldbeutel und Umwelt.
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